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<title>Martin Doerry</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Martin Doerry</span></h1>
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<p><b>Martin Doerry</b> (* <a href="21._Juni" title="21. Juni">21. Juni</a> <a href="1955" title="1955">1955</a> in <a href="Uelzen" title="Uelzen">Uelzen-Veerßen</a>) ist ein deutscher Journalist und Buchautor. Er war von 1998 bis 2014 stellvertretender <a href="Chefredakteur" title="Chefredakteur">Chefredakteur</a> des deutschen Nachrichtenmagazins <i><a href="Der_Spiegel" title="Der Spiegel">Der Spiegel</a></i>.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Leben">Leben</h2></div>
<p>Martin Doerry ist der Sohn von Jürgen Doerry (1925–2022), der bis zur Pensionierung <a href="Bundesgerichtshof" title="Bundesgerichtshof">Bundesrichter</a> in Karlsruhe war, und der <a href="Krankenpfleger" title="Krankenpfleger">Krankenschwester</a> Ilse Doerry, der Tochter der jüdischen Ärztin <a href="Lilli_Jahn" title="Lilli Jahn">Lilli Jahn</a>.
</p><p>Doerry absolvierte nach dem Abitur 1974 am Gymnasium Ernestinum in Celle ein Studium der <a href="Germanistik" title="Germanistik">Germanistik</a> und <a href="Geschichte" title="Geschichte">Geschichte</a> an der <a href="Universit%C3%A4t_T%C3%BCbingen" class="mw-redirect" title="Universität Tübingen">Universität Tübingen</a>. Vom <a href="DAAD" class="mw-redirect" title="DAAD">DAAD</a> erhielt er einen Stipendienaufenthalt an der <a href="Universit%C3%A4t_Z%C3%BCrich" title="Universität Zürich">Universität Zürich</a>. Im Anschluss an das <a href="Erstes_Staatsexamen" class="mw-redirect" title="Erstes Staatsexamen">Erste Staatsexamen</a> erhielt er von der <a href="Friedrich-Ebert-Stiftung" title="Friedrich-Ebert-Stiftung">Friedrich-Ebert-Stiftung</a> ein Promotionsstipendium und schloss 1985 seine <a href="Promotion_(Doktor)" title="Promotion (Doktor)">Promotion</a> in Neuerer Geschichte ab.
</p><p>Danach arbeitete Doerry zwei Jahre im <a href="S%C3%BCddeutscher_Rundfunk" title="Süddeutscher Rundfunk">SDR</a>-Studio in <a href="Karlsruhe" title="Karlsruhe">Karlsruhe</a>. Von 1987 bis 2021 war er beim Nachrichtenmagazin <i><a href="Der_Spiegel" title="Der Spiegel">Der Spiegel</a></i> beschäftigt. Zunächst war er dort Redakteur im Bereich <a href="Bildungspolitik" class="mw-redirect" title="Bildungspolitik">Bildungspolitik</a>, bevor er im Oktober 1991 gemeinsam mit <a href="Mathias_Schreiber" title="Mathias Schreiber">Mathias Schreiber</a> die Leitung des <a href="Feuilleton" title="Feuilleton">Feuilletons</a> übernahm. Ab 1996 fungierten er und <a href="Gerhard_Sp%C3%B6rl" title="Gerhard Spörl">Gerhard Spörl</a> als Ressortleiter für <i>Deutsche Politik</i>. Von August 1998 bis Juni 2014 war er stellvertretender Chefredakteur des <i>Spiegel</i>, danach arbeitete er bis zu seinem Ausscheiden im Jahr 2021 als <a href="Autor" title="Autor">Autor</a>. Zwischen 2016 und 2019 war er zusätzlich Mit-Geschäftsführer der Mitarbeiter-KG des SPIEGEL-Verlages.
</p><p>Zusammen mit seinem Kollegen <a href="Markus_Verbeet" title="Markus Verbeet">Markus Verbeet</a> begründete er unter dem Obertitel „Wie gut ist Ihre Allgemeinbildung?“ eine Taschenbuchreihe, deren erster Band 2010 erschien. Der <i>Spiegel</i>-Wissenstest umfasst Einzeltitel zu den Themen Politik und Gesellschaft, Geschichte, Religion, Kultur, Fußball; 2018 erschien unter dem Titel „Wen liebte Goethes Faust?“ der Wissenstest Literatur. Die Gesamtauflage der Reihe beträgt mehr als eine Million Exemplare.
</p><p>Martin Doerry erkannte die historische Bedeutung des Briefwechsels zwischen seiner Großmutter, der jüdischen Ärztin <a href="Lilli_Jahn" title="Lilli Jahn">Lilli Jahn</a>, und ihren Kindern. Sie war 1944 nach Auschwitz deportiert und dort ermordet worden.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Briefe stammen vor allem aus der Zeit, als Lilli Jahn in dem <a href="Arbeitserziehungslager" title="Arbeitserziehungslager">Arbeitserziehungslager</a> <a href="KZ_Breitenau" title="KZ Breitenau">Breitenau</a> nahe <a href="Kassel" title="Kassel">Kassel</a> interniert war und ihre fünf Kinder nahezu auf sich alleine gestellt waren. Doerry veröffentlichte 2002 eine Auswahl der 250 Briefe, die im Nachlass seines Onkels und ehemaligen <a href="Bundesministerium_der_Justiz" class="mw-redirect" title="Bundesministerium der Justiz">Bundesjustizministers</a> <a href="Gerhard_Jahn" title="Gerhard Jahn">Gerhard Jahn</a> gefunden wurden, unter dem Titel <i>„Mein verwundetes Herz“ – das Leben der Lilli Jahn</i> als Buch. Von der Wochenzeitung <i><a href="Die_Zeit" title="Die Zeit">Die Zeit</a></i> wird dieses Buch in eine Reihe mit dem <a href="Tagebuch_der_Anne_Frank" title="Tagebuch der Anne Frank">Tagebuch der Anne Frank</a> und den Aufzeichnungen <a href="Victor_Klemperer" title="Victor Klemperer">Victor Klemperers</a> gestellt; der Schriftsteller <a href="Martin_Walser" title="Martin Walser">Martin Walser</a> hob in einer Rezension den historischen Rang der Dokumentation hervor: „Ich habe noch nie von einem Buch gesagt, es gehöre in die Schule, hier muss ich das sagen.“<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das Buch wurde in 19 Sprachen übersetzt.
</p><p>2006 erschien der Bildband <i>„Nirgendwo und überall zu Haus“ – Gespräche mit Überlebenden des Holocaust</i>. Sämtliche Fotoporträts steuerte Monika Zucht bei. Zu den 24 Befragten zählen die Schriftsteller Aharon Appelfeld, Edgar Hilsenrath, Ruth Klüger, Arno Lustiger und Imre Kertész. In seiner Einleitung schreibt Doerry: „Langsam senkt sich der Schatten über die Erinnerung. Die letzten Überlebenden des Holocaust und der Vertreibung des europäischen Judentums werden bald verstummt sein.“<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 2015 folgte, herausgegeben von Doerry und seiner Kollegin Susanne Beyer, der Band <i>„Mich hat Auschwitz nie verlassen“. Überlebende des Konzentrationslagers berichten</i>, eine Sammlung von 20 Erinnerungsprotokollen ehemaliger Auschwitz-Häftlinge, zusammengetragen von <i>Spiegel</i>-Redakteuren in Europa, Israel und den USA.
</p><p>Im <i>Spiegel</i> enthüllte Doerry im Oktober 2018 unter dem Titel <i>Der gefühlte Jude</i>, dass der damalige Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Pinneberg, Wolfgang Seibert, sich eine jüdische Identität zugelegt hatte, in Wirklichkeit aber Protestant war. Im Mai 2019 enthüllte er ebenfalls im <i>Spiegel</i>, dass die Bloggerin und Historikerin <a href="Marie_Sophie_Hingst" title="Marie Sophie Hingst">Marie Sophie Hingst</a> große Teile ihrer Biographie in ihrem Blog erfunden hatte; Hingst war, anders als von ihr beschrieben, nicht Nachfahrin von Holocaust-Opfern.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nach dem Suizid Hingsts gab es Vorwürfe gegen Doerry, zu rücksichtslos mit der emotional labilen Autorin umgegangen zu sein.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zu seinen Verteidigern zählte unter anderem <a href="Carolin_Emcke" title="Carolin Emcke">Carolin Emcke</a>, Trägerin des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels, die in der <i>Süddeutschen Zeitung</i> erklärte: „Auch ich hätte geschrieben über die Täuschungen, weil wir das den Angehörigen der Opfer der Schoah schuldig sind.“<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Doerry ist verheiratet und hat drei Töchter. Er lebt in Hamburg.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Werke">Werke</h2></div>
<ul><li><i>Übergangsmenschen. Die Mentalität der Wilhelminer und die Krise des Kaiserreichs</i>. 2 Bände, Juventa Verlag, Weinheim/München 1986, Band 1: ISBN 3-7799-0800-X, Band 2: ISBN 3-7799-0801-8.</li>
<li><i>Mein verwundetes Herz. Das Leben der Lilli Jahn 1900–1944</i>. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart/München 2002, ISBN 3-421-05634-X.</li>
<li><i>Nirgendwo und überall zu Haus. Gespräche mit Überlebenden des Holocaust</i>. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2006, ISBN 3-421-04207-1.</li>
<li><i>Lillis Tochter. Das Leben meiner Mutter im Schatten der Vergangenheit – eine deutsch-jüdische Familiengeschichte</i>. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2023, ISBN 3-4210-4894-0.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;query=12126114X">Literatur von und über Martin Doerry</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.perlentaucher.de/autor/martin-doerry.html">Kurzbiografie und Rezensionen zu Werken von Martin Doerry</a> bei <i><a href="Perlentaucher" title="Perlentaucher">Perlentaucher</a></i></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.martindoerry.com">Offizielle Homepage von Martin Doerry</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.spiegel.de/impressum/autor-9699.html">Martin Doerry</a> auf der Website des <i><a href="Der_Spiegel" title="Der Spiegel">Spiegels</a></i></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://meedia.de/2014/01/20/spiegel-buchner-baut-chefredaktion-um/">meedia.de</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external free" href="https://martindoerry.com">https://martindoerry.com</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Martin Doerry: <cite style="font-style:italic">Mein verwundetes Herz. Das Leben der Lilli Jahn.</cite> Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart/München 2002, ISBN 3-421-05634-X, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>322<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>ff</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Martin+Doerry&amp;rft.au=Martin+Doerry&amp;rft.btitle=Mein+verwundetes+Herz.+Das+Leben+der+Lilli+Jahn.&amp;rft.date=2002&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=342105634X&amp;rft.pages=322+ff.&amp;rft.place=Stuttgart%2FM%C3%BCnchen&amp;rft.pub=Deutsche+Verlags-Anstalt" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Martin Walser: <i>Ums Leben schreiben. Die Briefe der Lilli Jahn und ihrer Kinder.</i> In: Süddeutsche Zeitung, 8. August 2002, S. 14.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Martin Doerry: <cite style="font-style:italic">„Nirgendwo und überall zu Haus“. Gespräche mit Überlebenden des Holocaust</cite>. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2006, ISBN 978-3-421-04207-1, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>6</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Martin+Doerry&amp;rft.au=Martin+Doerry&amp;rft.btitle=%E2%80%9ENirgendwo+und+%C3%BCberall+zu+Haus%E2%80%9C.+Gespr%C3%A4che+mit+%C3%9Cberlebenden+des+Holocaust&amp;rft.date=2006&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783421042071&amp;rft.pages=6&amp;rft.place=M%C3%BCnchen&amp;rft.pub=Deutsche+Verlags-Anstalt" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Martin Doerry: <i>Bloggerin Marie Sophie Hingst: Die Historikerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand.</i> Spiegel Online, 31. Mai 2019, abgerufen am 5. August 2019. <i>‘Literature, Not Journalism‘. The Historian Who Invented 22 Holocaust Victims.</i> (Spiegel-Artikel in englischer Sprache).</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Derek Scally: <i>The life and tragic death of Trinity graduate and writer Sophie Hingst.</i> Irish Times, abgerufen am 28. Juli 2019 (englisch).</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Carolin Emcke: <i>Licht und Dunkel. Der Tod der enttarnten Bloggerin Marie Sophie Hingst geht alle Journalisten an – und fordert sie heraus.</i> In: Süddeutsche Zeitung, 2. August 2019, S. 5.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://martindoerry.com/vita/"><i>Vita.</i></a> In: <i>Martin Doerry.</i> 4.&nbsp;März 2021,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 6.&nbsp;Februar 2022</span> (deutsch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AMartin+Doerry&amp;rft.title=Vita&amp;rft.description=Vita&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fmartindoerry.com%2Fvita%2F&amp;rft.date=2021-03-04&amp;rft.language=de-DE">&nbsp;</span></span>
</li>
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Normdaten&nbsp;(Person): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/12126114X">12126114X</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/n85254664">n85254664</a></span> | <a href="Web_NDL_Authorities" title="Web NDL Authorities">NDL</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.ndl.go.jp/auth/ndlna/01034636">01034636</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/100299848/">100299848</a></span> | </div>
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